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Deutschlands beste Beratungen: Studie 2020

Wer wissen will, welches die besten Beratungen in Deutschland sind, fragt diejenigen, die das Ruder dort demnächst übernehmen: den Nachwuchs. Junge Talente halten nicht nur langfristig den Laden am Laufen: ihr Berufswunsch ist der Kompass, der zeigt, wohin sich das Consulting entwickelt, wer heute steuert und wem die höchsten Markterfolge zugetraut werden. Die Consulting-Excellence-Studie 2020 von squeaker.net zeigt, welche Beratungen bei welchen Absolventen heute ein Begriff sind – und welche der Top-Consultingfirmen die größte Anziehungskraft ausüben.

Where’s the beef?

Die Big 3: wir alle kennen die „schwersten“ Berater. Sie begleiten uns, wir beobachten sie auf squeaker.net und wir verehren sie. So geht es auch den Studienteilnehmern der von squeaker.net im Hochschul-Umfeld durchgeführten Consulting-Excellence-Studie 2020. Sei es bei Bekanntheit, Angebotsattraktivität oder Bewerbungsabsicht: McKinseyBCG und Bain führen souverän jedes aktuelle Ranking an. Teils im Wechsel mit DeloitteKPMG oder EY. Okay, but where’s the beef? Spannend wird es dahinter. Wer belegt Platz fünf bis acht? Wer mischt das Feld auf? Bei welchen Absolventen trendet welche Beratung? 

Im dreistufigen Funnel wurden die Studienteilnehmer in der Reihenfolge nach Bekanntheit, Bewerbungsabsicht und Angebotsattraktivität befragt. Befragt wurden verschiedene Gruppen: Hochschulen allgemein und Top-8-Universitäten, Großteil der Teilnehmer stammt aus den Wirtschaftswissenschaften, plant oder hat den Master und Notendurschnitte 1,8 oder besser. Und sie wissen, was sie tun: Mehr als 50% der Befragten konnte Beratungserfahrung vorweisen – sie haben also bereits ein differenziertes Bild der Branche. Kurz: Um die Top-Beratungshäuser zu finden, wurde ein exklusiver Kreis der Studierenden und Absolventen befragt. 

Insider-Tipp

Alle Ergebnisse der Consulting-Excellence-Studie 2020 kannst du dir in unserer Übersicht anschauen

Branchenkenntnis: Bekanntheit der Top-Beratungen

Blicken wir gleich einmal auf die vielleicht elitärste Auswahl. Fragt man Mitglieder und Absolventen der Top-Universitäten – von LMU bis KIT – dann heißen die bekanntesten Unternehmensberatungen McKinseyBCG und Deloitte, gefolgt von BainKPMGRoland Berger und EY. Erst hinter der Digitalagentur Accenture ebbt das Feld der ersten acht dann ab.

Ranking: Bekanntheit der Top-Beratungen an Top-8-Universitäten

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Zielbewusstsein: Big Player im Blick

Die zukünftigen Stars aus den relevanten Studienbereichen haben ein festes Ziel im Blick: der Start ins Berufsleben ist vorbereitet und die Vorstellung beim ausgewählten Beratungshaus steht schon im Kalender. Hier liefern sich McKinsey und BCG als Ziel der geplanten Bewerbungen in diesem Jahr ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Es folgen, mit je zehn Prozentpunkten Abstand Bain und Roland Berger. Die Zahlen überraschen nicht – liegt es doch mehr nahe, das erste Anschreiben an die Big Player der Branche zu verfassen. Zum Griff nach vertrauten Namen mischt sich die verlockende Aussicht auf einen fulminanten Jobeinstieg: „Den roten Teppich bitte und zwar jetzt sofort.“

Beste Arbeitgeber der Branche

Bei der Angebotsattraktivität die „klare Nummer 1“ sind McKinsey und BCG. Die beiden Berater gehören zusammen mit Bain auch zum deutlichen Führungskreis der „Top-3-Arbeitgeber“ mit jeweils zwischen 31% und 42% (hier übrigens BCG) der Stimmen aller Universitäten. Relativ weit vorn spielen in dieser Kategorie AccentureDeloitte und Roland Berger mit. Sie schneiden als „Top-3-Arbeitgeber“ gut ab.

Zum erweiterten Favoritenkreis für die Bewerbung gehören auch die Beratungen für Restrukturierung Andersch sowie Struktur Management Partner, die sich auf ganzheitlichen Turnaround spezialisiert hat. Denn diese können gerade in Zeiten der Corona-Pandemie den entscheidenden Support bei Geschäftsmodell-Redesign, Digitalisierung und Refinanzierung bieten.

Unter den Befragten an Top-8-Universitäten sind die Zahlen nahezu identisch – hier allerdings mischt Simon-Kucher & Partners auch in der Beliebtheitsskala mit.

Ranking: Bewerbungsabsicht im Wettbewerbsvergleich an allen Universitäten

Ranking: Angebotsattraktivität der Beratungen an allen Universitäten

Quellenforschung: Informations-Kanäle von Studierenden

Knapp 60% der Studienteilnehmer informieren sich über Online-Quellen – squeaker.net wird dabei von über 70% als wichtig bis sehr wichtig genannt –, um sich über die Karriere, Benefits, Gehalt und den Einstellungsprozess zu informieren – persönliche Kontakte oder Jobmessen kommen zusammen auf etwa 30% der Informationsanteile. Die Umfrage unter Bachelor- und Masterstudierenden in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde im Herbst 2020 durchgeführt.

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