Seid mutig und probiert euch aus!

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Consulting for Graduates
08.11.2024
Köln
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In Interview mit Irina von Deloitte.

Hallo, ich bin Irina und gehöre zum Incident Response Team innerhalb unseres Bereichs Cyber & Strategic Risk. In meinem Beitrag erfahrt ihr, wie wir Unternehmen vor IT-Sicherheitsvorfällen schützen und warum sich mehr Frauen einen solchen Beruf zutrauen sollten. Lest mal rein!

Vorsorgeuntersuchung für IT-Systeme

Cyberangriffe sind eine der größten Bedrohungen für Unternehmen und können einen enormen Schaden verursachen. Wir helfen Unternehmen dabei, sich auf IT-Incidents vorzubereiten, den potenziellen Schaden zu mindern und einen Angriff, zum Beispiel durch fortlaufendes Monitoring, schon in einem ganz frühen Stadium zu erkennen, bevor sich daraus etwas Ernsteres entwickeln kann. Wie eine Art „Vorsorgeuntersuchung mit Präventivmaßnahmen“, aber eben für IT-Systeme.

Cyber-Feuerwehr in Bereitschaft

Mit unserem Incident Response-Team stehen wir wie eine Art „Cyber-Feuerwehr“ 24/7 in Bereitschaft, um im Fall der Fälle Unternehmen dabei zu unterstützen, IT-Sicherheitsvorfälle effektiv zu beheben. Das machen wir auf der einen Seite mittels technischer Maßnahmen und dämmen zum Beispiel Ransomware-Angriffe ein. Gleichzeitig untersuchen wir mit Methoden der IT-Forensik den Umfang eines Angriffs und ermitteln den sogenannten „Patient 0“, um Angriffe ähnlicher Art nachhaltig unterbinden zu können. Wir bieten den Service jedoch Ende-zu-Ende und unterstützen somit auch beim Stakeholder-Management, der Vorbereitung von Entscheidungsgrundlagen sowie bei der Krisenkommunikation.

Was mich so am Thema Cyber Security fasziniert?

Cyberangriffe beginnen leise. Nach dem Klick, z.B. auf eine Phishing-Mail, passiert für den Anwender erstmal überhaupt nichts Sichtbares. Die Angreifer erlangen dadurch jedoch in der Regel Zugang zum Netzwerk, bewegen sich darin und lernen somit die IT-Infrastruktur kennen. Diese Gefahr sichtbar zu machen, Unternehmen vorzubereiten, zu schützen, zu verteidigen – das ist unglaublich spannend und hat mich von Anfang an fasziniert. Außerdem ist der Bereich Cyber allgemein super vielseitig und erstreckt sich über alle Branchen und über Unternehmen jeder Größe.

Ich war nie ein klassischer "Techi": Ein diverses Team bei Deloitte

Ich wollte immer verstehen, wie Dinge funktionieren und das eben besonders auf der technischen Ebene, war aber nie ein klassischer „Techi“ und hab nicht mit 13 Jahren an Computern rumgeschraubt. Ein Interesse an technologischen Themen ist im Bereich Cyber natürlich wichtig, aber wir sind hier ein super diverses Team und haben neben Informatiker:innen und Ingenieurinnen auch Krisenmanager:innen, Chemiker:innen und viele Kolleg:innen mit einem Background in BWL.

Frauen in technischen Berufen. Warum ist dir das wichtig?

Ich möchte generell für den Bereich Cyber begeistern – unabhängig vom Geschlecht. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade viele Frauen und Mädchen dem Arbeitsfeld Cyber eher reservierter gegenüberstehen. Das liegt vielleicht auch daran, dass viele das Bild im Kopf haben, den ganzen Tag an der Konsole zu arbeiten. Diese Jobs gibt es hier natürlich auch, aber eben bei Weitem nicht nur. Ich möchte gerade Mädchen und junge Frauen darin bestärken, sich etwas zuzutrauen, mutig zu sein und in unbekannte Bereiche vorzudringen. Cyber kann nämlich alles sein: sehr technisch, prozessorientiert, businessorientiert, strategisch, kreativ und noch vieles mehr.

"Seid mutig und probiert euch aus! Und generell rate ich auch immer, Themen länger eine Chance zu geben und dranzubleiben."

Das Besondere an deinem Team?

Auf der einen Seite verbindet uns die Passion für Cyber, wir wollen gemeinsam etwas bewegen, Neues entwickeln. Was aber auch den Unterschied macht, ist der gute Zusammenhalt im Team und die flachen Hierarchien.

Aktuelles aus unserem Magazin:
Portrait eines Deloitte Consultants vor farbigem Pride-Hintergrund in Regenbogenfarben. Niclas trägt einen blauen Anzug und lächelt in die Kamera.
Pride Month
Pride Initiative von Deloitte

Niclas arbeitet im Bereich Identity & Access Management bei Deloitte und engagiert sich neben seiner Tätigkeit als Consultant aktiv in der Pride Initiative. Im Interview spricht er über die Sichtbarkeit der queeren Community, besondere Momente sowie Herausforderungen rund um den CSD und warum die Pride Initiative bei Deloitte für ihn persönlich weit mehr als nur ein Netzwerk ist.

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Abstrakte Illustration in Regenbogenfarben als Symbol für Pride, Vielfalt und Inklusion im Consulting.
Diversity
Pride im Consulting: Wie Diversity wirklich gelebt wird

Vielfalt im Consulting zeigt sich längst nicht mehr nur in Lebensläufen oder Studiengängen. Unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Hintergründe prägen heute viele Teams und verändern, wie Beratung funktioniert. Gleichzeitig hält sich das klassische Bild der Branche in vielen Köpfen weiterhin hartnäckig. Wie divers ist Consulting also wirklich? Und was braucht es, damit Vielfalt nicht nur sichtbar ist, sondern auch gelebt wird?

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Interview
Warum Quantentechnologie Unternehmen schon heute verändert

Aaron ist Senior Technology Consultant bei BearingPoint im Bereich Quantentechnologien. Er unterstützt Unternehmen dabei, komplexe Quantentechnologien greifbar, planbar und nutzbar zu machen. Im Interview spricht er über aktuelle Anwendungsfelder, die Relevanz für Unternehmen und darüber, wie die Schnittstelle zwischen Forschung und Business in der Praxis aussieht.

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Interview
Microsoft & AI im Consulting: Einblicke in moderne Projektarbeit

André ist Senior Manager bei BearingPoint in der Microsoft Practice und unterstützt Kund:innen bei der Umsetzung von AI- und Cloud-Lösungen auf Basis von Microsoft-Technologien. Im Interview spricht er über aktuelle Entwicklungen rund um AI, die Bedeutung einer soliden Daten- und IT-Basis und seine Projektarbeit im Consulting.

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Selbstbewusste Frau in Führungsposition steht mit verschränkten Armen in einem modernen Bürogebäude – Consulting und Leadership.
Female Talents
Frauen in Führungspositionen: Die Lage in Deutschland – und im Consulting

Frauen in Führungspositionen sind in Deutschland nach wie vor die Ausnahme: Nur knapp 29 Prozent aller Führungskräfte sind weiblich – und im Consulting sind es in der obersten Hierarchieebene sogar nur 14,5 Prozent. Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland deutlich hinterher, der EU-Durchschnitt liegt bei 35,2 Prozent. Gründe dafür sind unter anderem klassische Rollenbilder, männlich geprägte Netzwerke und starre Führungsmodelle. Doch gerade im Consulting gibt es zunehmend gezielte Förderprogramme – von McKinsey bis Roland Berger –, die Frauen aktiv auf dem Weg in die Führungsetage unterstützen.

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