Das MBA-Studium: Das US-Modell

(4.5/5)   7 Votes

Das US-Modell des MBA im Vollzeit-Studium hat Vor- und Nachteile gegenüber dem europäischen MBA-Studium. Die wichtigsten Fakten zu Programmstruktur, Angebot, Tradition, Forschung und Internationalität der amerikanischen MBAs findest du hier.

USA Statue of Liberty
Freiheitsstatue, New York
© David Paul Ohmer

via flickr

Zu bemerken ist, dass es neben dem klassischen zweijährigen Vollzeit-MBA in den USA in den letzten Jahren einen deutlichen Trend gibt, das Angebot auszuweiten, vor allem hin zu Teilzeitprogrammen.
Die klassische Ausrichtung zum längeren Zwei-Jahres-Programm erklärt sich vor allem dadurch, dass der MBA in den USA als vollwertiges Studium gilt, das im Anschluss an eine (wirtschaftlich ausgerichtete oder fachfremde) Collegeausbildung absolviert werden kann. Verschiedene US-Programme lassen sich durch einen Verzicht auf das Praktikum zumindest auf 16 Monate verkürzen, sodass man nicht zwingend zwei volle Jahre an der Business School verbringen muss. Traditionell beginnen die Programme im Herbst und enden mit der Titelverleihung rund um den Mai. Es gibt auch Programme, die einen anderen zeitlichen Einstieg ermöglichen. So bietet zum Beispiel die Columbia Business School in New York einen zusätzlichen Start im Januar an. Die Programmteilnehmer in den USA haben ein Durchschnittsalter von etwa 26 Jahren und im Schnitt 2-3 Jahre Berufserfahrung. Welche Vorteile bietet das amerikanische gegenüber dem europäischen Modell? Eine allgemeingültige Aussage fällt hierzu nicht mehr ganz leicht; zu zahlreich sind mittlerweile die angebotenen Programmvariationen . Es sind aber zumindest ein paar grundlegende Vorteile und Besonderheiten amerikanischer Programme erkennbar.

a) Marktführer

Die USA sind Marktführer in Sachen MBA. Im Jahr 2010 gab es weltweit rund 5.000 MBA-Programme, von denen rund 1.000 in den USA angeboten wurden. Die große Masse der interessanten MBA-Angebote findet sich nach wie vor in den Vereinigten Staaten, wo der MBA seinen Ursprung hat: Seitdem das Dartmouth College den Vorläufer des MBA (Master of Commercial Science) bereits vor 100 Jahren in New Hampshire angeboten hat, haben die Amerikaner in Sachen MBA die Nase vorn behalten.

b) Tradition

Die lange Tradition des MBA in den USA hat gravierende Auswirkungen. Das gute Renommee eines MBA-Programms ist in der US-Wirtschaft viel bekannter als andernorts. Die US-Business-Schools betreiben regelmäßig effektiveres Job Placement und Networking als ihre europäischen Kollegen. Auch die Alumni-Netzwerke der US-Schulen sind sehr weit verbreitet und erhöhen die Einstiegs- und Aufstiegschancen ihrer Absolventen auf dem Arbeitsmarkt.

  1. 1
  2. 2
  3. weiter »

Inhalt

  1. Einleitung: Das US-Modell
  2. Vor- und Nachteile des US-Modells

  • »Ehrliche, kontrollierte und anonyme Erfahrungsberichte auf squeaker.net sind eine wichtige und sinnvolle Hilfe im Bewerbungsprozess bzw. bei der Auswahl interessanter Arbeitgeber.«

    Was unsere Mitglieder über uns sagen
  • »squeaker.net’s eigener, authentischer Stil, hohe Qualität des Netzwerkes und die Infos sind das Beste.«

    Was unsere Mitglieder über uns sagen
  • »Man sollte sich ein genaues Bild von jeder Firma machen bevor man sich bewirbt. Deshalb habe ich mich auf www.squeaker.net angemeldet.«

    Was unsere Mitglieder über uns sagen
  • »squeaker.net hat mir bei meinem Bewerbungsprozess sehr geholfen, das Insider-Wissen zu den Interviews und Unternehmen ist Gold wert!«

    Aly Zaazoua, Squeaker und angehender Praktikant bei Siemens Management Consulting
  • »Unabhängige Bewertungen und Erfahrungsberichte wie auf squeaker.net sind unbezahlbar.«

    Was unsere Mitglieder über uns sagen