Der SQUEAKER Ratgeber
Vorbereitung aufs Vorstellungsgespräch: So überzeugst du im Consulting-Interview
Du hast eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten – vielleicht bei einer Top-Beratung wie BCG, EY Consulting oder KPMG? Dann kommt es jetzt auf die richtige Vorbereitung an. Ein Vorstellungsgespräch kann einen wichtigen Karriereschritt für deine Consulting-Laufbahn bedeuten, deshalb heißt es: Gut vorbereiten, gründlich recherchieren und deinen eigenen Auftritt trainieren. Diese Tipps fürs Vorstellungsgespräch bringen dich an dein Ziel.
Auf einen Blick: Vorbereitung aufs Vorstellungsgespräch
Willst du im Vorstellungsgespräch überzeugen, entscheidet die Vorbereitung: Stelle alle relevanten Informationen über dich, das Unternehmen und dein Gegenüber zusammen.
- Mache dir klar, was deine Selbstpräsentation enthalten soll, und übe diese vorab.
- Trainiere Antworten auf häufige Fragen zu deinem Werdegang und zur Motivation sowie auf Stressfragen.
- Nimm ein Video-Vorstellungsgespräch genauso ernst wie ein persönliches und stelle hier sicher, dass die Technik läuft.
Die beste Vorbereitung aufs Vorstellungsgespräch - in drei Schritten
Wenn dir ein Interview für eine spannende Stelle bevorsteht, liegt der Schlüssel in guter Vorbereitung. Es geht darum, dass du dich und deine Skills gut kennst, dass du wirklich gut über den Arbeitgeber Bescheid weißt und dass du auf die Person eingehen kannst, die dir gegenübersitzt.
Vor dem Vorstellungsgespräch: Wie gut kennst du dich selbst?
Diese Aufgabe mag dich überraschen, doch sie ist unumgänglich, wenn du in die Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch startest: Es geht darum, dich und deine Fähigkeiten und Visionen zu reflektieren, damit du dich im Gespräch überzeugend präsentieren kannst. Die folgenden Fragen können dabei helfen:
- Was kannst du gut?
- Was willst du erreichen?
- Was erhoffst du dir von deinem ersten bzw. nächsten Job?
- Welche Ziele verfolgst du in den kommenden Jahren?
- Welche Fähigkeiten zeichnen dich aus?
- Wo hast du noch Entwicklungspotenzial?
- Wie gehst du mit anderen Menschen um?
- Wie verhältst du dich in Teams?
- Was ist dir bei einer erfüllenden Arbeit wichtig?
- In welchem Arbeitsumfeld erbringst du Bestleistungen?
- Was bremst dich aus?
- Mit welchen Menschen möchtest du zusammenarbeiten?
Wenn du diese Fragen für dich – gerne schriftlich – beantwortest, bekommst du ein gutes Bild von dir selbst. Das hilft dir sehr, wenn im Vorstellungsgespräch eine Selbstpräsentation ansteht, es um deine persönlichen Ziele oder die klassische Frage nach Stärken und Schwächen geht.
Natürlich solltest du nicht nur dich selbst, sondern auch deinen Werdegang kennen: Alle wichtigen Stationen auf deinem Lebenslauf musst du im Kopf haben – gerne auch mit Details dazu, warum du zum Beispiel ein bestimmtes Praktikum gemacht hast und wie es dich weiterbrachte.
Informiere dich vor dem Vorstellungsgespräch übers Unternehmen
Falls du bei einer großen Unternehmensberatung wie McKinsey oder Bain & Company einsteigen möchtest, glaubst du vielleicht, diese bereits zu kennen. Bei allen anderen potenziellen Arbeitgebern liest du den Beschreibungstext in der Stellenanzeige. Doch für eine gute Vorbereitung aufs Vorstellungsgespräch genügt das nicht: Hier geht es um tiefgreifende Kenntnisse. Tauche in die Firmengeschichte ein, informiere dich über die Vision des Unternehmens, über herausragende Erfolge, auch über schwierige Phasen.
So erfährst du, was diese Beratung ausmacht, wie sie sich von anderen Häusern abhebt – und natürlich, warum du so gerne dort arbeiten möchtest. Wenn du im Vorstellungsgespräch immer wieder Details erwähnst, die über die bekannten Eckdaten hinausgehen, zeigt es, dass du wirklich gut vorbereitet bist.
Profi-Tipp: Du kannst dich auch über Online-Netzwerke mit Menschen verbinden, die bei deinem Wunsch-Arbeitgeber arbeiten oder dort tätig waren – so kannst du noch weitere Einblicke erhalten. Und natürlich findest du in der SQUEAKER-Community viele Erfahrungsberichte und Insider-Tipps zur Arbeit bei verschiedensten Unternehmensberatungen. So erhältst du exklusives Wissen, das bei der Vorbereitung aufs Vorstellungsgespräch Gold wert ist.
Bereite dich auf die Personen im Vorstellungsgespräch vor
Häufig erfährst du während der Vorbereitung auf ein Job-Interview, wer dir gegenübersitzen wird. Hier steckt eine Chance für dich, denn so kannst du dich gezielt über diese Personen informieren. Details zu Werdegang und inhaltlichen Schwerpunkten findest du – je nach Position – bei einer Team-Vorstellung auf der Unternehmenswebsite. Sicher sind die Berater:innen oder HR-Verantwortlichen bei LinkedIn aktiv, wo du viele Informationen über sie findest.
Oft lohnt sich auch eine Online-Suche: Vielleicht hat die Person Interviews gegeben, idealerweise über ihre Wünsche im Bewerbungsgespräch? Trage alles zusammen, was du finden kannst. Das erlaubt es dir, im Vorstellungsgespräch auf die Person einzugehen und es erleichtert den Aufbau einer persönlichen Bindung. Du weißt nicht, wer das Vorstellungsgespräch mit dir führt? Dann frag gern telefonisch oder per E-Mail in der Personalabteilung nach – meistens erhältst du diese Information problemlos.
Wie bereitest du die Selbstpräsentation fürs Vorstellungsgespräch vor?
Du hast viele Informationen zusammengetragen – jetzt nutzt du diese Basis, um deine eigene Präsentation vorzubereiten. Die Aufforderung „Erzählen Sie etwas über sich“ wirst du in vielen Vorstellungsgesprächen hören. Hier geht es nicht nur um Namen, Wohnort, Alter oder Abschluss. Vielmehr hast du die Chance, in einer kurzen Selbstpräsentation deine wichtigsten Stationen und Skills unterzubringen und zu zeigen, wohin du beruflich willst – und warum die ausgeschriebene Stelle passend für dich ist.
Hilfreiche Fragen, an denen du dich dabei orientieren kannst:
- Wer bin ich? Name, Alter, Wohnort etc.
- Was bringe ich mit? Abschlüsse, besondere Fähigkeiten, Arbeitserfahrungen
- Wie kann ich das Unternehmen weiterbringen? Wo passen die Anforderungen des Arbeitgebers und deine Skills perfekt zusammen? Wie drückst du deine Leidenschaft und deine Motivation aus?
- Optional: Wo will ich hin? Du kannst deine Selbstpräsentation mit einer kurzen Erwähnung deines eigenen Berufsziels abrunden.
Diese Selbstpräsentation sollte etwa zwei bis drei Minuten dauern und sie erfolgt rein mündlich. Du hast also keine PowerPoint-Präsentation oder ähnliches vorbereitet, um dich vorzustellen. Umso wichtiger ist es, hier klar und deutlich zu formulieren, die wichtigen Fakten und Details unterzubringen und nicht auszuschweifen. Damit das gelingt, ist es Pflicht bei der guten Vorbereitung aufs Vorstellungsgespräch, diese Selbstpräsentation zu üben. Gerne auch vor Menschen, die dir Feedback geben – das macht dich sicherer und sorgt im Vorstellungsgespräch für einen souveränen Auftritt.
Welche eigenen Fragen fürs Vorstellungsgespräch solltest du vorbereiten?
In jedem guten Vorstellungsgespräch ist irgendwann Raum und Zeit für deine Fragen. Nachdem du viel über dich erzählt hast und dich den Fragen der Gesprächspartner:innen gestellt hast, bist du an der Reihe – und da s solltest du nutzen.
Wenn du „eigentlich gerade keine weiteren Fragen“ hast, wirkt das schlecht vorbereitet. Mach aber auch nicht den Fehler, Fragen zu stellen, bei denen die Antwort offensichtlich ist oder schnell online zu finden wäre. Lege dir bei der Vorbereitung aufs Vorstellungsgespräch zwei bis drei Fragen zurecht, die du stellen kannst. Es gibt viele sinnvolle Fragen, die du im Vorstellungsgespräch stellen kannst. Einige Beispiele dafür:
- Wie läuft das Onboarding von Einsteiger:innen?
- Welche Trainings gibt es in den ersten Jahren?
- Mit welchem Reise-Anteil ist zu rechnen?
- Wie funktioniert der Prozess zur Besetzung von Case-Teams?
- Welche Möglichkeiten zum internationalen Einsatz gibt es?
- Wie hoch ist der Anteil von Frauen? (In der Beratung und auf Partner:innen-Level?)
Gut ist es, wenn die Fragen zu deinen persönlichen Interessen und Ambitionen passen. Fragst du nach Möglichkeiten zum internationalen Einsatz, solltest du motiviert für internationale Einsätze sein. Dann setzt du durch deine Fragen wertvolle Impulse für den Ablauf des Vorstellungsgesprächs.
Die beste Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch: üben, üben, üben
Es gibt viele typische Fehler, die Einsteiger:innen beim Vorstellungsgespräch machen – durch Üben im Vorfeld kannst du zumindest einige davon vermeiden. Neben der genannten Selbstpräsentation geht es um weitere klassische Elemente: Die Begrüßung mit Händedruck und Blickkontakt, sympathischer Small Talk zum Einstieg, eine gekonnte Verabschiedung, bei der du dich bedankst und einen guten letzten Eindruck hinterlässt. Setze dich mit Kommiliton:innen oder Freund:innen zusammen und übe ein klassisches Vorstellungsgespräch mit ihnen. Sind sie auf einem ähnlichen Level wie du, könnt ihr alle von dieser Vorbereitung aufs Vorstellungsgespräch profitieren – vor allem, wenn sie auch im Consulting durchstarten wollen.
Typische Fragen im Vorstellungsgespräch durchgehen
Neben den gerade erwähnten Elementen des Vorstellungsgesprächs solltet ihr üben, auf Fragen zum Werdegang, zur Motivation oder auf sogenannte Stressfragen zu reagieren.
Beispiele für Lebenslauf-Fragen, die du üben solltest:
- Warum hast du dich für diese Uni entschieden?
- In welcher Situation hast du schon einmal Führungsverantwortung übernommen?
- In welcher Situation warst du ein guter Teamplayer?
- Welche Krise hast du schon einmal gemeistert?
- Was war die größte Herausforderung in deinem Leben und wie hast du sie bewältigt?
Beispiele für Stressfragen:
- Was ist deine größte Schwäche?
- Was war bislang dein größter Misserfolg?
- Du liegst deutlich über der Regelstudienzeit, warum?
- Du bist doch eigentlich gar kein Berater:innen-Typ, oder?
Beispiele für Motivationsfragen:
- Warum möchtest du Unternehmensberater:in werden?
- Warum möchtest du gerade zu unserem Unternehmen?
- Welche Themen- und Branchenschwerpunkte bei uns interessieren dich?
- Welche deiner Fähigkeiten passen am besten zu unserem Unternehmen?
- Wie viele Industrien glaubst du, zu kennen? Und welche davon möchtest du als Berater:in abdecken?
Natürlich gibt es auch Fragen, die du nicht beantworten musst. Das sind Fragen zur Familienplanung, zur sexuellen Ausrichtung, zur Parteizugehörigkeit, zur Religion oder zu Vermögensverhältnissen. Bekommst du trotzdem einmal eine solche Frage gestellt, solltest du entweder höflich klarstellen, dass du darauf nicht antworten möchtest, oder du fragst zurück, inwiefern das für die Stelle relevant ist. Auch diese Reaktion kannst du einmal üben, damit dich eine solche Frage im Ernstfall nicht aus der Bahn wirft.
Dein Auftreten im Vorstellungsgespräch üben
Neben dem Inhalt kommt es darauf an, wie du wirkst – bei der Vorbereitung aufs Vorstellungsgespräch kannst du das trainieren. Je öfter du übst, desto sicherer wirst du. Deine Stimme klingt stärker, deine Körpersprache wird selbstbewusster, dein Sprachtempo passt sich an einen angemessenen Rhythmus an. Klar ist: Nervosität gehört zu einem Vorstellungsgespräch oft dazu und sie darf sein. Trotzdem wirkst du mit einer aufrechten Körperhaltung, mit klarer Sprache und mit bewusst eingesetzter Gestik überzeugender – also übe in Rollenspielsituationen und lass dir Feedback geben. Es wird sich auszahlen.
Vorbereitung aufs Vorstellungsgespräch: Die Outfit-Frage
Eine Frage, die vor allem viele Berufseinsteiger:innen bei der Vorbereitung aufs Bewerbungsgespräch beschäftigt: Was ziehe ich an? Das hängt stark von der Branche ab – im Consulting gibt es glücklicherweise häufig Standards, an denen du dich orientieren kannst. Häufig gilt Business Casual – ein Stil, der zwischen formeller Businesskleidung und Freizeitmode liegt. Hilfreich sind auch Erfahrungsberichte von anderen Bewerber:innen und Einsteiger:innen, die dir verraten, welchen Dresscode sie in Vorstellungsgesprächen im Consulting beobachtet haben.
Grundsätzlich gilt immer bei der Outfit-Vorbereitung fürs Vorstellungsgespräch: Wenn du unsicher bist, kleide dich eher eine Spur konservativer als zu locker. Bei Accessoires und gegebenenfalls Make-up solltest du bei Unsicherheit eher einen Gang zurückschalten. Wichtig ist in jedem Fall, dass deine Kleidung gepflegt wirkst und du insgesamt einen professionellen Business-Eindruck machst.
Wie nutze ich die Tage vor dem Vorstellungsgespräch für die Vorbereitung?
Die letzten Tage vor dem Vorstellungsgespräch sind aufregend und gerade deshalb ideal, um Ordnung in deine Gedanken zu bringen. Mit etwas Planung nimmst du dir selbst den Druck und wirst sicherlich deutlich gelassener in den Termin starten.
Notiere dir wichtige Informationen
Kurz vor dem Vorstellungsgespräch kann ein kleiner Spickzettel Gold wert sein. Sammle alle wichtigen Informationen übersichtlich an einem Ort. Dazu gehören die Stellenbeschreibung, der Name des Gesprächspartners und die relevantesten Punkte deiner Selbstpräsentation. Dadurch kannst du deine Gedanken noch einmal sortieren, wenn du beispielsweise schon ein paar Minuten früher da bist und die Wartezeit sinnvoll nutzen möchtest. Viele Bewerber:innen fühlen sich dadurch gleich ein Stück sicherer.
Du darfst deine Notizen auch ruhig mit ins Vorstellungsgespräch nehmen. Sie sind eine Gedächtnisstütze. Wichtig ist nur: Lies nicht ab. Schreibe dir daher bestenfalls nur Stichpunkte auf, um das Risiko des Ablesens zu verringern. Verstecke dich auch nicht hinter deinem Block. Dein Gegenüber möchte dich kennenlernen, nicht deine Mitschrift.
Praktisch ist auch, die Telefonnummer deines Ansprechpartners parat zu haben. Falls am Tag des Vorstellungsgesprächs etwas Unvorhersehbares dazwischenkommen sollte, kannst du ihn schnell kontaktieren und musst nicht hektisch in deinen Unterlagen suchen.
Lege deine Unterlagen am Vorabend bereit
Am Tag des Vorstellungsgesprächs solltest du nicht mehr suchen müssen. Lege dir am besten schon am Abend vorher alles bereit: ausgedruckte Bewerbungsunterlagen, einen Notizblock und einen Stift. Mit dieser Vorbereitung startest du deutlich entspannter ins Vorstellungsgespräch und hast alles griffbereit, wenn du etwas notieren möchtest.
Plane deine Anfahrt
Nimm dir für die Anfahrt lieber etwas mehr Zeit als zu wenig. Verkehr, eine längere Parkplatzsuche oder Verzögerungen im Nahverkehr lassen sich nicht immer einplanen. Auch die letzten Meter bis zum Gebäude können länger dauern, etwa auf einem weitläufigen Firmengelände oder wenn du dich vor Ort bis jetzt nicht auskennst.
Ein kurzer Griff zum Telefon kann dir im Vorfeld einige offene Fragen beantworten. Oft hilft schon ein kurzer Hinweis aus dem Personalbüro, um zu wissen, wo du parken kannst, welchen Eingang du nutzen solltest oder wie du dich am besten orientierst.
Wie sieht der typische Ablauf eines Vorstellungsgesprächs aus?
Ein Vorstellungsgespräch folgt meist einem festen Muster. Wenn du weißt, welche Schritte auf dich zukommen, kannst du dich innerlich schon im Voraus darauf einstellen und lässt dich sicherlich nicht so schnell aus der Ruhe bringen.
- Vorbereitung: Diese Phase startet lange vor dem eigentlichen Termin. Du informierst dich über das Unternehmen, bereitest eine Selbstpräsentation vor und überlegst dir passende Antworten und Fragen.
- Begrüßung: Zu Beginn geht es ganz entspannt los. Du wirst begrüßt, alle stellen sich kurz vor und oft gibt es ein paar Minuten Small Talk. Fragen zur Anreise oder zum aktuellen Befinden. Dadurch ergibt sich die Basis für eine angenehme Gesprächsatmosphäre.
- Selbstpräsentation: Jetzt bist du gefragt: Stelle deinen bisherigen Weg vor, erzähle von wichtigen Stationen, deinen Stärken und warum du gut zur Stelle passt.
- Kennenlernen: In dieser Phase stellt sich das Unternehmen näher vor. Du erfährst mehr über die Position, das Team und den Arbeitsalltag. Gleichzeitig werden dir Fragen gestellt, um dich besser kennenzulernen. Wenn du unsere Tipps zur Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch befolgst, solltest du immer eine gute Antwort parat haben.
- Rückfragen: Nun hast du die Gelegenheit, selbst Fragen zu stellen. Das können Themen wie Aufgaben, Entwicklungsmöglichkeiten oder die Unternehmenskultur sein. Eigene Fragen spiegeln dein Interesse wider und helfen dir, einzuschätzen, ob der Job wirklich zu dir passt.
- Abschluss: Nun besprecht ihr, wie der weitere Prozess aussieht. Du bekommst eine zeitliche Einordnung für die Rückmeldung und verabschiedest dich höflich von deinen Gesprächspartner:innen.
Wenn du erfahren willst, wie ein Vorstellungsgespräch bei McKinsey aussieht, erhältst du hier exklusive Einblicke.
Vorbereitung aufs Vorstellungsgespräch online oder telefonisch
Video-Calls sind im Bewerbungsprozess heute üblich, in Ausnahmen finden auch noch klassische Telefongespräche zum ersten Kennenlernen statt. Inhaltlich läuft die Vorbereitung genauso wie bei einem Face-to-Face-Interview ab, auch dein Outfit solltest du bei einem Video-Call mit genauso viel Bedacht auswählen. Doch ein digitales Gespräch bringt weitere Vorbereitungsschritte mit sich:
- Stelle sicher, dass die Technik einwandfrei läuft und du eine stabile Internet- oder Telefonverbindung hast.
- Wähle bei einem Video-Call einen dezenten und angenehmen Hintergrund (oder entscheide dich im Vorfeld für eine virtuelle Version).
- Teste vor einem Video-Call die Lichtverhältnisse und stelle eine weitere Lichtquelle bereit, falls nötig.
- Übe einen professionellen Video-Call vorab, damit auch hier Körpersprache und Co. stimmen.
- Sorge dafür, dass du ungestört bist. Es ist ein No-Go, dass bei einem virtuellen Vorstellungsgespräch jemand ins Zimmer platzt.
- Habe alle wichtigen Unterlagen griffbereit.
- Erscheine pünktlich und nimm das Gespräch genauso ernst wie ein persönliches Vorstellungsgespräch im Unternehmen vor Ort.
Wenn du all diese Tipps bei der Vorbereitung aufs Vorstellungsgespräch verinnerlichst und umsetzt, dann wirst du dein Gegenüber sicher überzeugen – und du kannst den Arbeitsvertrag für deinen neuen Job im Consulting idealerweise bald unterschreiben.
Jenny ist Senior Content Marketing Managerin und entwickelt seit der Gründung von SQUEAKER Inhalte, die Talente und Beratungen zusammenbringen, Transparenz schaffen und authentische Einblicke ermöglichen. Ihr Fokus: Themen so aufbereiten, dass Kandidat:innen echten Mehrwert erhalten und fundierte Karriereentscheidungen treffen.