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Warum Consulting: 10 Gründe für eine Karriere in der Unternehmensberatung

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07.06.2024
Köln
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Warum sich der Berufseinstieg in die Unternehmensberatung lohnt? Hohe Gehälter, internationale Projekte und ein schneller Aufstieg ins Management: Eine Karriere im Consulting hat viele Gründe. Wir zeigen dir unsere Top 10 zur Frage, warum Consulting sich lohnt.

Die Big Player der Unternehmensberatung suchen nach qualifizierten Hochschulabsolvent:innen aus den verschiedenen Bereichen. Doch worum geht es eigentlich? Wir reden Klartext und zeigen in unserer Top 10, warum Consulting, der Einstieg in die Management-Beratung, das HR Consulting, das Corporate Finance Consulting und die IT- und Prozessberatung zu den attraktivsten Karriereoptionen für Top-Absolvent:innen gehört.

1. Schneller geht es nicht: Steile Lernkurve

Kaum eine Branche ist so dynamisch, schnelllebig und bietet Berufseinsteiger:innen steilere Lernkurven als die Unternehmensberatung. Du begleitest von Anfang dein Team bei der zielgerichteten Abwicklung interessanter Projekte. Nach dem Prinzip „learn-on-the-job“ profitierst du dabei unmittelbar von der Erfahrung anderer Teammitglieder. Nicht selten bieten große Consulting Firmen ihren Top- Talenten im Rahmen eines Scholarship Programs die Möglichkeit, ein MBA Studium zu beginnen. Doch auch kleine und mittlere Consulting Firmen, die Hidden Champions, locken durch flachere Hierarchien und der frühen Übertragung von Verantwortungsbereichen mit teilweise noch steileren Lernkurven und exzellenten Karrierechancen.

2. Hoch hinaus: Gute Aufstiegschancen

Wenn es dir gefällt, proaktiv zu arbeiten, du mit einer überdurchschnittlichen „Hands-on-Mentalität“ überzeugst und du auch nach 17 Uhr gerne Verantwortung übernimmst, stehen dir als aufstrebende Persönlichkeit die Türen der Branche offen. Kleine und große Consultingfirmen, wie die Top-Adressen McKinseyBCG und Bain bieten engagierten und motivierten Young Experts optimale Aufstiegsmöglichkeiten, die jenseits der Entwicklungschancen anderer Branchen liegen. Sabbaticals bzw. Educational Leaves ermöglichen es dir darüber hinaus, außerhalb des Job-Alltags weitere Qualifikationen für deinen nächsten Karriereschritt zu sammeln.

Karrierestufen im Vergleich​

Du möchtest mehr über die Aufstiegschancen im Consulting erfahren? Dann sieh dir unsere Vergleichstabelle der Karrierestufen im Consulting an.

3. Ehrgeiz wird belohnt: Hohe Gehälter

Parallel zu den außergewöhnlichen Aufstiegschancen entwickelt sich der finanzielle Lohn für deinen Einsatz entsprechend. Vor allem in größeren Unternehmen sind hohe Gehälter eher die Regel als die Ausnahme. Bei den Big Playern liegen die Einstiegsgehälter für Junior Associates bzw. Consultants zwischen 45.000 und 60.000 Euro. Hast du dein Können unter Beweis gestellt, ist für dich nach ca. 2-3 Jahren Berufserfahrung bereits ein Jahresbrutto über 60.000 Euro möglich. In der letzten Karrierestufe, Partner:in, ist nach oben hin alles offen.

Exklusive Gehaltsangaben aus dem Consulting​

Auf SQUEAKER erhältst du Einblicke in die Gehaltsstrukturen der Branche und findest heraus, wo du das höchste Einstiegsgehalt bekommst und wo dein Gehalt am schnellsten steigt.

Zur Gehaltsübersicht

4. Eintönigkeit unbekannt: Abwechslungsreiche Aufgaben

Es gibt kaum eine universellere Aufgabe als das Projektgeschäft im Consulting Bereich. Du berätst eine Vielzahl von Unternehmen in der Entwicklung passender Unternehmensstrategien, Prozessoptimierungen und kompletten Neuausrichtungen. Neben den großen Konzernen können dies auch kleine Startups sein, die du aus mehreren Perspektiven kennenlernst. Schnelle Projektabschlüsse, abwechselnde Unternehmenskulturen und weite Bandbreiten an Themenbereichen bestimmen das abwechslungsreiche und vielseitige Berufsbild des Consultants.

5. Immer auf Achse: Internationale Projekte

Heute London, morgen Rio, übermorgen Shanghai? Der Arbeitsalltag George Cloneys im Film “Up In The Air” liegt der Realität eines Consultants nicht fern. Internationale Projekteinsätze gehören zum Alltag eines Consultants. Menschen, denen es gefällt, unterwegs zu sein, können hier ihre Passion zum Beruf machen. Es gibt kaum einen geeigneten Job, um zahlreiche Länder und Sprachen sowie Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Background kennenzulernen.

6. Die persönliche Nische finden: Vielseitiges Branchenspektrum

Jungen High-Professionals stehen nach dem Abschluss des Studiums viele Türen offen. Zu viele, um sich festzulegen. Im Consulting bist du so vielseitig aufgestellt, dass du dich nicht auf eine Branche oder einen Industriezweig festlegen musst. Interessierst du dich für das Modebusiness? Dann unterstütze ein Modeunternehmen bei seiner Unternehmensstrategie. Deine Passion ist die Informatik? Besonders IT Consultants stehen zahlreiche und vielfältige Karriereoptionen offen 

7. Network-Building: Kontakte fürs Leben

Die richtigen Kontakte können Türen öffnen, die sonst verschlossen bleiben. Während man als Angestellte:r im Kleinraumbüro kaum eine Chance hat, den privaten Zirkel um interessante Kontakte zu erweitern, gehört Networking zu den aussichtsreichen Nebeneffekten des Berater:in-Berufs. Aus dem Kontakt zu interessanten Kunden ergeben sich auch Chancen, die sich später auszahlen, wie bei der Arbeit im Team. Hier triffst du Menschen, die genauso denken wie du und ähnliche Ziele verfolgen.

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8. Wettbewerb macht erfinderisch: Nur die besten Ideen gewinnen

Erfolgreiche Consultants lieben den Wettbewerb. Viele große Beratungen verfahren nach dem „up-or-out“ Prinzip, nachdem nur die besten Berater:innen des Jahrgangs befördert werden. Was sich zunächst wie rücksichtslose Ellenbogenmentalität anhört, ist ein fair ausgetragener aber leistungsstarker Wettbewerb. Er enthält das Versprechen, das der Weg nach oben offen steht und nur von der eigenen Leistungsbereitschaft abhängt. Dein Biss und der Drang, die nächste Karrierestufe vom Junior Consultant über den Consultant bis zum Senior Consultant bzw. Associate zu erreichen, werden im Consulting schnell belohnt.

9. Vom Consultant zur Unternehmensgründung

Du lernst als IT Consultant oder Management Berater:in schnell, analytisch zu denken, Projekte strukturiert abzuschließen, Ideen auszuformulieren und zielorientiert zu arbeiten. Zusammen mit den Soft-Skills wie Eigenmotivation und Führungsstärke sammelst du in den Berufsjahren wertvolles Know-How, um nach deinem Exit mit dem eigenen Business erfolgreich durchzustarten. Viele ehemalige Consultants haben den Sprung in die Selbstständigkeit gemacht. SQUEAKER-Gründer Stefan Menden hat selbst jahrelang als Consultant gearbeitet.

10. Nächster Halt: Top-Management in der Industrie

Viele ehemalige Unternehmensberater:innen haben es bereits vorgemacht und sich vom Juniorberater:in zum Top-Manager:in eines DAX Konzerns empor gearbeitet. Der klassische Weg zu den Spitzenpositionen in der Wirtschaft verläuft über den Weg der Inhouse Beraterin bzw. des Inhouse Beraters eines interessanten Industrieunternehmens mit einer ähnlichen Klientelstruktur. Hat man bereits während seiner Berater:in-Tätigkeit das favorisierte Unternehmen kennengelernt und wichtige Kontakte geknüpft, sind Einstieg wie Aufstieg gut möglich.

10 intelligente Fragen an die Geschäftsleitung / den CEO

Bei einem Bewerbungsgespräch für eine CEO-Position ist es wichtig, Fragen zu stellen, die sowohl das Fachwissen als auch die Führungsqualitäten des Kandidat:innen beleuchten. Hier sind zehn Fragen, die Sie einem CEO-Kandidat:innen stellen könnten:

  1. Wie haben Sie Ihr derzeitiges Unternehmen geprägt und zum Erfolg geführt?
  2. Wie setzen Sie langfristige strategische Ziele und wie stellen Sie sicher, dass diese im gesamten Unternehmen umgesetzt werden?
  3. Wie gehen Sie mit Veränderungen im Marktumfeld um und wie passen Sie Ihre Unternehmensstrategie entsprechend an?
  4. Wie schaffen Sie eine Kultur der Innovation und des Wachstums innerhalb des Unternehmens?
  5. Wie führen Sie ein diverses Team und fördern Sie die Inklusion in Ihrer Organisation?
  6. Wie stellen Sie sicher, dass das Unternehmen ethische Standards und eine verantwortungsvolle Unternehmensführung einhält?
  7. Wie gehen Sie mit Herausforderungen in der Zusammenarbeit mit dem Vorstand oder dem Aufsichtsrat um?
  8. Wie kommunizieren Sie mit den verschiedenen Stakeholdern, einschließlich Mitarbeiter:innen, Investor:innen, Kunden und der Öffentlichkeit?
  9. Wie entwickeln Sie Ihre eigenen Führungsqualitäten weiter und wie unterstützen Sie die Weiterentwicklung Ihrer Mitarbeiter:innen?
  10. Wie würden Sie eine Unternehmenskultur beschreiben, die Sie schaffen möchten, und wie würden Sie sicherstellen, dass sich alle Mitarbeiter:innen mit dieser Kultur identifizieren?
 
Diese Fragen sollen dem CEO-Kandidat:innenen ermöglichen, seine Erfahrungen, Herangehensweisen und Werte zu präsentieren und Ihnen einen Einblick in seine Fähigkeiten und seine Passung zur Unternehmenskultur zu geben.

Insider-Tipps von SQUEAKER Gründer - Stefan Menden

Wie sind deine Erfahrung bei einer Unternehmensberatung? 
Ich war drei Jahre Berater bei Oliver Wyman in München. Dort arbeitete ich auf Projekten in der Automobilindustrie, Telekommunikation und Handel und wurde in Deutschland, der Schweiz und in Dubai eingesetzt. Vor allem die Projektvielfalt und den internationalen Einsatz fand ich spannend. Andere kommen mit klaren Vorstellungen für eine Branche und können sich hier schnell vertiefen. 

Was waren deine Stationen und Aufgaben? 
Was konntest du in deinem späteren Werdegang nutzen? Nach den drei Jahren in der Beratung arbeitete ich im Venture Capital in London und gründete ein Internet Startup. Bis heute greife ich auf den Erfahrungsschatz aus der Beraterzeit zurück: Analytisches Denken, strukturiertes Vorgehen und Zielorientierung sind hängen geblieben. Ich denke, dass ich so viel schneller an neue Projekte wie die Firmengründung herangehen konnte. 

Welche Insider Tipps hast du für Berufseinsteiger? 
Beim Einstieg in die Beratung gibt es viel Wettbewerb. Daher sollte man die Interviews sehr ernst nehmen und sich gründlich vorbereiten. SQUEAKER bietet die größte Sammlung an Erfahrungsberichten von anderen Bewerber:innen. Sobald man den Job ergattert hat, sollte man sich viel mit anderen jungen Kolleg:innen austauschen, um von ihnen zu lernen. Denn der Wettbewerb geht auch im Job weiter: Die meisten großen Beratungen haben ein “up-or-out” Prinzip, wo nur die besten jedes Jahrgangs befördert werden.

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