im Start-up

Arbeit in der Digitalen Welt

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Moderne Kommunikationsgeräte machen es einerseits leicht, Fragen schneller zu beantworten und Informationen sofort zu übermitteln. Andererseits lenkt Multitasking ab, schwächt die Produktivität und verhindert, dass wir uns auf ein Ziel konzentrieren.

Online Bewerbung, Tippen
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© soulcore

via Photocase

Your brain on computers

Was machst du gerade? Du liest diesen Artikel. Aber was noch? Überprüfst du parallel noch deinen E-Mail-Eingang? Schaust du dazu ein Online-Video? Hörst du Musik? Oder telefonierst du? Ständige Interaktivität und der Gebrauch mehrerer elektronischer Geräte zur selben Zeit bestimmen den Tagesablauf vieler Menschen. Die Statistik bestätigt das: 2008 lag der Konsum an täglichen Informationen dreimal so hoch wie 1960. Der vorgestellte Artikel der New York Times zeigt am Beispiel von Mr. Campbell, was für Konsequenzen die Datenflut im Alltag haben kann. Der 39-jährige Geschäftsführer einer Software-Venture Firma ist Vielnutzer elektronischer Informations- und Kommunikationsgeräte. Der "Information-Overload" führte dazu, dass er eine E-Mail mit einem 1,3 Millionen Dollar Angebot für sein Internet-Start-up übersah. Wissenschaftler bestätigen, dass der Wechsel zwischen E-Mail, Instant Messaging, Telefon und anderen Geräten sich negativ auf unsere Konzentrationsfähigkeit auswirkt. So überlas auch Mr. Campbell zwischen Online Chat, Telefon und einem Computer Code, an dem er arbeitete, das wichtige Angebot, das er dann mit zwölf Tagen Verspätung doch noch annahm. Nicht nur geschäftlich, sondern auch im Privatleben zeigt sich heutzutage die Sucht nach Interaktion. Die Abwesenheit von elektronischen Geräten beispielsweise wird der Wissenschaft zufolge von immer mehr Menschen als Langeweile empfunden.

E-mail is making you stupid

Ungewollte Aufmerksamkeit durch E-Mails, Instant Messaging und Telefonanrufe lenkt ab und schadet der Produktivität und der Kreativität. Einer aktuellen Studie zufolge verlieren Mitarbeiter durch Multitasking rund 2,1 Stunden am Tag an produktiver Arbeit. Forscher der Universität Michigan haben herausgefunden, dass durch Multitasking bis zu 40% der Produktivität verloren geht. Dazu kommen potentielle Fehler durch Unaufmerksamkeit und die Gefahr eines "Burn-Outs". Eine Microsoft-Studie besagt, dass Angestellte nach einer Unterbrechung 15 Minuten benötigen, um sich wieder zu konzentrieren. Mitarbeiter öffnen durchschnittlich 50mal pro Tag ihr E-Mail-Postfach. Ein Senior Financial Berater bei Merrill Lynch berichtet, dass er seine E-Mails sogar alle fünf Minuten las, was zu erhöhtem Stress und Ärger führte. Doch er änderte sein Verhalten und öffnet sein Postfach nun viermal am Tag zu vorgeschriebenen Zeiten, was ihm erlaubt, wieder produktiv zu arbeiten. Weitere Maßnahmen, die von Firmen wie Intel, U.S. Cellular und Deloitte & Touche durchgeführt werden, sind Freitage mit E-Mail Verbot, die generelle Reduzierung von internem E-Mail Versand und eine sogenannte "Quiet Time", in der alle Mitarbeiter ohne E-Mail- und Telefonablenkung arbeiten können.

Lies den kompletten Artikel zum Thema Email und Produktivität

How (and why) to stop multitasking

Multitasking ist gefährlich, denn Aufmerksamkeit geht dabei verloren und laut einer Studie sinkt sogar der IQ hierbei um bis zu zehn Punkte. Der Autor des folgenden Harvard Business Review Blogs zeigt anhand eines Selbst-Experiments, welche Veränderungen sich ergeben, sobald man sich dem Multitasking entzieht. Zum einen erlaubt es, sich stärker zu fokussieren und zum anderen, vor allem schwierige Projekte durch die gebündelte Konzentration besser lösen zu können. Außerdem sinkt der Stressfaktor deutlich, da Tätigkeiten sukzessiv erledigt werden können. Des Weiteren wird man geduldiger, wichtige Aufgaben in Ruhe zu behandeln und Projekte, die lediglich Zeit verschwenden, versucht man, umso schneller und effizienter abzuwickeln. Zwei wichtige Tipps, um Multitasking im Alltag einzuschränken, sind: Schalten Sie Ihren Computer und Ihr Handy aus, sobald Sie wirklich konzentriert arbeiten wollen. Setzen Sie sich zudem scheinbar unrealistische Deadlines, denn dann werden Sie gezwungen sein, sich zu fokussieren und störende Einflüsse auszublenden.

Lies den kompletten Artikel über den Verzicht auf Multitasking

In Defense of Multitasking

Multitasking ist wie die Luft zum Atmen. Im Sinne dieser These hebt der folgende Artikel der Harvard Business Review die Vorteile des Multitasking hervor und betont, dass heutige Unternehmen auf Multitasking angewiesen sind. Multitasking ermöglicht, Fragen schneller zu beantworten und Informationen sofort zu übermitteln und dadurch deutlich Zeit im täglichen "Work-Flow" zu sparen. Es erlaubt außerdem, Rückfragen zu stellen und Missverständnisse zu vermeiden. Wenn ein Mitarbeiter Anfragen ignoriert, um ungestört zu arbeiten, kann dies aufgrund von Abstimmungsproblemen zu umso ineffizienteren Ergebnissen führen. Ein weiterer Vorteil von Multitasking ist die Möglichkeit, sich von einer schwierigen Aufgabe abzuwenden, um diese dann später mit neuen Ideen wieder anzugehen. Je höher die Position im Unternehmen, desto wichtiger ist es, mit Multitasking umgehen zu können, da es erwartet wird, dass man mehrere Aufgaben koordiniert und flexibel auf Abläufe reagieren kann.

Lies den kompletten Artikel über die positiven Aspekte des Multitaskings

19 Blogs You Should Bookmark Right Now

Mehr als 130 Millionen Blogs im Internet machen die Suche nach wirklich nützlicher Information unmöglich. Doch es gibt einige Blogs, die laut INC. , einem US-amerikanischen Gründermagazin, für Gründer und Unternehmer besonders lesenswert sind. Mithilfe vieler Experten haben Sie eine Liste von 19 Blogs zusammengestellt, die neue Perspektiven aufzeigen. In der Liste finden sich zum Beispiel die Blogs von Guy Kawasaki, der Gründer von Garage Ventures, eine US-amerikanische Venture-Capital-Gesellschaft, oder von Rashmi Sinha, der Gründer von SlideShare, wieder. Schau rein und hol dir den einen oder anderen Tipp für die Zukunft. Es lohnt sich!

Schau dir die komplette Übersicht über die wichtigsten englischsprachigen Blogs an.

Mit freundlicher Unterstützung vom LMU Entrepreneurship Center