Vor- und Nachteile des US-Modells

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c) Wissenschaftlicher Vorsprung

Wissenschaftlich liegen die US-Universitäten meist noch vorne. Die US-Business-Schools geben nach wie vor häufiger größere Forschungsarbeiten in Auftrag und die bahnbrechenden Artikel im Management-Bereich stammen noch sehr häufig von Professoren amerikanischer Business Schools.

USA

d) Umfassendere Studienpläne

Wie angesprochen sind die klassischen US-Vollzeitprogramme mit ihrer grundsätzlich zweijährigen Dauer eher auf ein vollwertiges Management-Studium angelegt, während die europäischen Varianten meist nur bis zu einem Jahr dauern und als Zusatzstudium konzipiert sind. Trotz einiger Annäherungen kann man deshalb feststellen, dass es den US-Business-Schools immer noch mehr um die Vermittlung vertiefter Managementkenntnisse geht. Auch das Wahlfach-Angebot ist in der Regel umfangreicher, weil der MBA in den USA meist von der Business School einer großen Universität angeboten wird, so dass es vergleichsweise leicht fällt, verschiedene Wahlfächer anzubieten. Zum Vergleich: In Europa sind die Anbieter sehr häufig eigens für ein MBA-Programm geschaffene, private Einrichtungen.

e) Flexibilität und Motivation

Die US-Business-Schools gestalten ihre MBA-Programme sehr flexibel. Ihre Innovationsgeschwindigkeit und Anpassungsfähigkeit ist sehr hoch, z. B. wenn es darum geht, die Studienmaterialien zu erneuern und neue Lerntechnologien einzusetzen.

f) Geringere Internationaliät

Viele europäische Studenten, die in den USA ihren MBA erworben haben, bemängeln, dass die Programme sehr stark auf die amerikanischen Verhältnisse zugeschnitten sind. Das betrifft zum einen das Studienangebot. Darüber hinaus ist die Jobvermittlung, die amerikanische Universitäten durchaus mit Erfolg betreiben, auf den nationalen Markt konzentriert, für diesen Bereich werden die meisten Mittel bereit gestellt. Dabei geht es vor allem um die Vermittlung amerikanischer Studenten, Ausländer haben geringere Chancen.

Diese Beobachtungen fügen sich in das derzeitige Bild der amerikanischen MBA-Ausbildung, die zwar weltweit führend ist, in puncto Internationalität aber gegenüber der europäischen Variante noch nicht mithalten kann. In den USA studieren viel weniger Ausländer in MBA-Programmen als in Europa.

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Inhalt

  1. Einleitung: Das US-Modell
  2. Vor- und Nachteile des US-Modells

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