Wachstum von Start-ups

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Das Ziel jedes Start-ups ist es, nach der erfolgreichen Gründung zu wachsen, mehr Kunden zu gewinnen und sich auch personell zu verstärken. Häufig geht dabei der anfängliche Gründergeist und das Teamgefühl verloren.

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© Sergey Nivens

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Wenn Unternehmen zu schnell wachsen

Wenn Start-ups wachsen und die Gründer dazu gezwungen sind, das junge Unternehmen neu zu strukturieren und neue Mitarbeiter einzustellen, kann es dazu kommen, dass der anfängliche dynamische Teamgeist aufgrund von Machtkämpfen und neuen, unklaren Rollenverteilungen verloren geht. Der vorgestellte Artikel der Gründerszene beschreibt, dass jede Phase des Unternehmens andere Kompetenzen erfordert und es vorkommen kann, dass die handlungsorientierten Gestalter und Generalisten der ersten Stunde plötzlich mit Einschränkungen und einer strukturierten Herangehensweise sowie einer klaren Führung konfrontiert werden. Der Artikel zeigt weiterhin Wege auf, wie Start-ups mit der veränderten Situation umgehen können und wie neuer Teamgeist entstehen kann. Für Führungskräfte von Start-ups ist es beispielweise besonders wichtig, bei der Besetzung der neuen Stellen nicht nur auf die fachlichen Anforderungen zu achten, sondern gezielt auch nach persönlichen Eigenschaften auszuwählen. Dazu gehört auch, sich von Mitarbeitern, die zwar in der Aufbauphase wichtig waren, aber nicht mehr in die Professionalisierungsphase passen, zu trennen. Mitarbeiter können damit motiviert werden, dass Wachstum auch stets neue Projekte mit sich bringt und Wandel die Möglichkeit bietet, neue Funktionen im Unternehmen kennenzulernen.

Den kompletten Artikel finden Sie hier.

Startup growth

Der folgende Artikel zeigt, worauf Start-ups schon früh achten sollten, wenn ein stabiles und langfristiges Wachstum des Unternehmens angestrebt wird. Zuerst ist es wichtig, eine Basis zu legen. Das bedeutet vor allem ein "must have“-Produkt anzubieten, das auch dauerhaft gegen Konkurrenz bestehen kann und Abwanderungsraten gering hält. Mit den Erfahrungen der frühen Nutzer kann das Produkt dahingehend optimiert und so die Skalierung vorzubereitet werden. Wenn die Basis für das Wachstum gelegt ist, sollten Start-ups die Wachstumstreiber, die das organische Wachstum des Unternehmens beschleunigen und stabilisieren können, identifizieren. Normalerweise sollten sich Start-ups zuerst um den beschriebenen Aufbau der Erfolgsfaktoren für Wachstum kümmern und sich danach dem eigentlichen Wachstumsprozess widmen. Ausnahmen sind sehr schnell gewachsene Start-ups wie eBay oder Facebook, die so schnell wie möglich das gesamte System zum Wachsen bringen mussten und beispielsweise die Produkteigenschaften so nur nach und nach verbessern und anpassen konnten.

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Drei häufiger Fehler beim Skalieren des Geschäftsmodells

Viele junge Unternehmen denken, dass sie den schwierigsten Teil überstanden haben, sobald der erste Prototyp auf dem Markt ist und die ersten Nutzer gewonnen wurden. Doch in Wirklichkeit ist es die darauf folgende Wachstumsphase des Unternehmens, in der die meisten Start-ups scheitern. Der folgende Blog der Harvard Business Review zeigt, worauf es bei der Skalierung des Unternehmens ankommt und welche Fehler dabei häufig begangen werden. So ist es wichtig, zu verstehen, dass die ersten User nicht zwangsläufig die Kunden sind. Ein Beispiel hierfür ist Ryan Air: Das Unternehmen erkannte frühzeitig, dass nicht die Fluggäste, sondern die Flughäfen die eigentlichen Kunden sind und fokussierte sich dann auf die Bedürfnisse der kleineren Flughäfen. Zudem sollten Start-ups beachten, dass die ersten User auch nicht diejenigen sind, die das Produkt zum Massenerfolg bringen. Die frühen User sind vor allem dazu da, das Produkt zu testen und zu verbreiten, profitabel sind meistens die späteren Nutzer - und diese können durchaus andere Anforderungen an das Produkt haben. Somit gilt auch für die Produkte des Unternehmens: Frühe Produktversionen erfüllen meist nicht die Eigenschaften, die für den Massenmarkt benötigt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wachstum von Web Start-ups: Quora

Der folgende Artikel zeigt anhand des Fallbeispiels Quora, welche Herausforderungen ein schnelles Wachstum von Start-ups mit sich bringen kann. Vor allem bei Internet Start-ups kann es vorkommen, dass ein plötzlicher Nutzeransturm nicht vorhergesehene Schwierigkeiten mit sich bringt. Quora ist ein Antworten-Portal, bei dem User anderen Usern Fragen stellen können, mit einer Social-Networking-Schnittstelle. Gestartet ist Quora im Januar 2010 als ein ausschließlich auf Einladung zugängliches Angebot. Durch das hervorragende Netzwerk im Silicon-Valley und das leicht zu bedienende Interface wurden schnell viele einflussreiche Stimmen der Technikwelt gewonnen. Die Qualität der Beiträge und die Größe der Community wuchsen rasant. Nun leidet Quora allerdings daran, dass der Ansturm neuer Nutzer die Qualität des Dienstes mindert und somit an den bisherigen Erfolgsfaktoren zehrt. Experten befürchten, dass Quora Opfer seines eigenen Erfolges werden könnte, denn die Qualität der Inhalte und der Massenmarkterfolg scheinen sich zu widersprechen. Es sei Zeit für einen Wandel bei Quora: Der Kern der Bemühungen müsse vom technischen Bereich hin zur Moderation der Inhalte verlagert werden, um den Erfolg zu sichern, so die Experten.

Den kompletten Artikel finden Sie hier.

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