Praktikum bei Peek & Cloppenburg – Als BWLer in die Modebranche

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Nach dem Praktikum bei Peek & Cloppenburg ist Alexander Kaden der Direkteinstieg gelungen. Im Interview berichtet er über sein Praktikum bei P&C, Herausforderungen und seine Erfolge.

Alexander Kaden

Alexander Kaden hat International Business in Maastricht studiert und währenddessen ein sechsmonatiges Praktikum bei Peek & Cloppenburg absolviert. Er interessiert sich zwar für Mode, bei seinem Praktikum im Team Einkauf standen aber vor allem Analysen und Prozesse im Mittelpunkt. Alexander ist heute Mitarbeiter im Team Einkauf des Bereichs Strategie und Projektorganisation bei Peek & Cloppenburg.

Wie kommst du zu deinem Studiengang?

Vor meinem Studium habe ich mich entschieden zwei Praktika in Asien zu absolvieren um mir meine Entscheidung bezüglich des Studiums zu erleichtern. Danach war ich mir sicher, dass ich den englischsprachigen Studiengang „International Business“ an der Maastricht University verfolgen will. Das Studium war noch nicht zu speziell in eine Richtung ausgerichtet, sodass ich danach jederzeit noch die Möglichkeit hatte mich für jeden beruflichen Weg zu entscheiden. Ein verpflichtendes Auslandssemester war ein weiterer Faktor, der mich dazu gebracht hat, mein Studium dort zu absolvieren.

Warum hast du dich für P&C und dort für den Bereich Strategie & Projektorganisation entschieden?

Von Anfang an war mir bewusst, dass ich mich in Richtung der Textilbranche entwickeln will. Peek & Cloppenburg ist ein erfolgreiches Unternehmen, welches weiterhin als Familienunternehmen geführt wird. Durch die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Lieferanten bzw. Unternehmen ermöglicht mir ein Praktikum bei P&C einen vielseitigen Einblick.
In meinem Studium habe ich die Spezialisierung Strategie und Projektmanagement gewählt. Ich wollte während meines Praktikums einen Einblick in das gesamte Unternehmen bekommen, um möglichst viel während meines 6-monatigen Praktikums zu erfahren – Strategie und Projektorganisation erfüllt diese Vorstellungen definitiv. Kein Tag gleicht dem anderen, denn man muss täglich an unterschiedlichen Projekten arbeiten und hat Schnittstellen zu sehr vielen anderen Bereichen wie Marketing, Verkauf, Logistik und Sourcing. 

Was sind die Aufgaben als Praktikant im Bereich Strategie & Projektorganisation?

Man kann es nicht verallgemeinern, da es sich um sehr unterschiedliche Projekte handelt, die für den Einkauf realisiert werden. Beispielsweise gab es ein Projekt in dem es darum ging die Kommunikation des Zentraleinkaufs zu optimieren. In anderen Projekten habe ich intensiv mit dem Marketing zusammengearbeitet; wir haben z.B. ein internes Konzept ausgearbeitet, mit dem man die nationalen und internationalen Verkaufshäuser auf die Sortimente der neuen Saison vorbereitet.

Was war dein größter Erfolg im Praktikum bei P&C?

Die Anforderung war die Kommunikation innerhalb des Zentraleinkaufs zu optimieren. Nach Analysen und Umfragen stelle ich fest, dass durch das Versenden individueller E-Mails und Datei-Anhänge alle Mitarbeiter des Zentraleinkaufs mit diversen Informationen versorgt wurden und somit der Zentraleinkauf oftmals auf einem unterschiedlichen Status Quo war. Bei diesem Projekt war ich für die Einführung, Koordination und Programmierung des zentralen Kommunikationstools verantwortlich und konnte dabei mit unterschiedlichen Abteilungen zusammenarbeiten, um deren Anforderungen zu integrieren und umzusetzen. Heute wird diese Kommunikationsplattform von allen Mitarbeitern im Zentraleinkauf in Deutschland und Österreich/Osteuropa genutzt.

Was muss man mitbringen für ein Praktikum im Bereich Strategie/Projektorganisation?

Man sollte offen für Neues sein und sollte sich für die tägliche Abwechslung der anstehenden Projekte und Aufgaben begeistern. Oftmals muss man auch an verschiedenen Projekten gleichzeitig arbeiten, so dass Flexibilität und Umstellungsbereitschaft ein absolutes Muss ist. Man muss kein Mode-Freak sein um bei Peek & Cloppenburg zu arbeiten, aber ein Interesse am verkauften Produkt ist natürlich immer von Vorteil.

Das sagen unsere Mitglieder über das Praktikum bei Peek & Cloppenburg:

  • Im Personalgespräch steht die eigene Person im Vordergrund. Der Personaler möchte dich bestmöglich kennenlernen und deine persönlichen Stärken und Schwächen wissen. Grundkenntnisse über das Unternehmen und den Funktionsbereich sind von Vorteil. Zum Erfahrungsbericht
  • Durch eine Praktikumsübergabe des letzten Praktikanten, konnte ich mich selbstständig in meine Aufgabenbereiche einlesen und sofort durchstarten. Ich merkte schnell, dass eigenverantwortliches Arbeiten verlangt wurde und eigene Ideen gefragt waren. Somit konnte ich frühzeitig meinen Verantwortungsbereich erweitern und neue Herausforderungen annehmen. Zum Erfahrungsbericht
  • Nach meinem Lebenslauf wurde die Praktikantenstelle angesprochen. Wieso habe ich mich ausgerechnet dafür beworben? Habe ich erste Kenntnisse im Bereich Marketing? Inwiefern hat man sich die Homepage des Unternehmens angeguckt? Welche viralen und crossmedialen Marektingmaßnahmen nutzt das Unternehmen? Zum Erfahrungsbericht

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